VILLA VITALIA BIOHOSPIZ AG & CO. KG –
BESTES SOCIAL INVESTMENT

Interview mit Dr. Wolfgang Röhr, Geschäftsführer, Villa Vitalia Biohospiz AG & Co. KG

INVESTMENT: Welche Eckdaten weist Ihr Fonds Villa Vitalia auf?

Dr. Wolfgang Röhr: Gegenstand unseres Fonds ist die Verwirklichung einer Vision: Für Menschen mit Krebs, denen die Schulmedizin nicht mehr helfen kann, wollen wir einen Ort schaffen, an dem sie wirklich all das vorfinden, was man sich selbst - zusammen mit seinem Lebenspartner - für diese Situation wünschen würde und was tatsächlich dann auch noch helfen kann, die eigene Lebensqualität zu sichern und die Überlebenschancen zu verbessern.

Investoren bieten wir eine Beteiligung an unserem wunderschönen Projekt in Form der treuhänderisch verwalteten Kommanditeinlage ab 1.000,- Euro zuzügl. 3 % Agio an.
Für die Errichtung unseres Biohospizes „Villa Vitalia“ sind insgesamt 4.5 Mio. Euro eingeplant, wovon rd. 90 % auf die Errichtung der Immobilie entfallen. Das Projekt soll bis Mitte 2012 fertiggestellt und betriebsbereit sein. Die Zeichnungssumme beträgt 2.5 Mio. Euro, die übrigen 2.0 Mio. Euro werden über die Hausbank finanziert.

Die Regellaufzeit der Kapitalanlage beträgt 10 Jahre, danach erfolgt, wenn der Anleger kündigt, eine Abfindung zum Verkehrswert der Immobilie. Während der Laufzeit ist eine Ausschüttung von 6 % p.a. geplant, die nach der Geschäftsprognose bis 2015 steuerfrei ist. Die laufzeitdurchschnittliche Rendite beträgt nach vorsichtiger Schätzung 8,4 %. Der Abfindungsgewinn ist nach heutiger Rechtslage EST frei, im übrigen erzielt der private Anleger steuerliche Einkünfte aus V+V.

INVESTMENT:Welche Chancen eröffnen sich für den Anleger durch Ihren Fonds?

Dr. Wolfgang Röhr: Unser Fonds eröffnet die Chance, nicht nur eine solide Rendite bei gleichzeitig hoher Sicherheit zu erzielen, sondern auch bei einem ganz außergewöhnlichen Projekt mit dabei zu sein: Schätzung 8,4 %. Der Abfindungsgewin Denn unser Fachkonzept ist einzigartig und verspricht, im Gesundheits- wesen zum Zukunftsmodell für eine ebenso menschenwürdige wie auch effiziente Betreuung von Menschen mit unheilbarem Krebs zu werden. Das Vorhaben genießt die volle Unterstützung aller Beteiligten, des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Kranken- und Pflegekassen, der Gemeinde Klützer Winkel sowie auch namhafter Sponsoren des zukünftigen Trägers wie z.B. der google Inc.
Anleger haben bei uns die Möglichkeit, Ihr Geld auch mal für etwas ganz besonders Gutes und Sinnvolles einzusetzen. Sie gehören damit zu dem Kreis der meist sehr vermögenden Personen, die in vorbildlicher Art und Weise weltweit nachhaltige und ethische Projekte wie das unsrige initiieren, fördern und unterstützen.
Darüber hinaus bietet unser Fonds einen Zusatznutzen, der für den einen oder anderen vielleicht eines Tages mal (über)lebenswichtig sein kann: Im Fall einer eignen, schweren Krebserkrankung genießen unsere Anleger Priorität, d.h. VIP Anleger haben im worst case einen Platz in unserer zukünftigen Villa Vitalia absolut sicher, alle anderen Anleger genießen Vorrang, und genau das kann in Anbetracht der zur erwartenden Warteliste etwas sehr Kostbares sein.
Institutionelle Anleger sind für uns gleichzeitig höchst willkommene Kooperationspartner, besondere Berührungspunkte ergeben sich aus der Natur der Sache für Kliniken, Ärzte, Krankenversicherungen sowie biologische Pharma-, Ernährungs- und Gesundheitsunternehmen.
INVESTMENT: Was ist das Besondere an Ihrem Fonds Villa Vitalia?

Dr. Wolfgang Röhr: Ich denke, es ist insbesondere unsere Philosophie: Wir engagieren uns für ein Gesundheitssystem mit „Herz und Verstand“, das heißt wir möchten eine Brücke schlagen zwischen dem, was ist, und dem, was eigentlich sein sollte und könnte, aber nicht über die Konfrontation, sondern über konkrete Fortschritte, und zwar mit den Verantwortlichen gemeinsam - zum Wohle der Menschen und auch gleichzeitig unseres Gesundheitssystems.
Hierzu ein Beispiel: Aus der schulmedizinischen Studie ESPAC-1 ist längst bekannt, das Patienten, die Bauchspeicheldrüsenkrebs haben, ohne jede Behandlung im Durchschnitt doppelt solange leben wie Patienten, die schulmedizinisch, also mit Chemo- und Strahlentherapie behandelt werden. Diese Behandlungen kosten die Krankenkassen jährlich fast 400 Mio. Euro - und die Patienten letztendlich vorzeitig das Leben. Genau so etwas sollten wir dringend ändern. In der Villa Vitalia jedenfalls erwartet die Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs neben optimalen Wohn- und Lebensbedingungen ein sanftes, biologisches Aufbauprogramm, mit dem es sich einfach besser, länger und kostengünstiger überleben lässt.

Dr. Röhr

Dr. Wolfgang Röhr, Geschäftsführer, Villa Vitalia Biohospiz AG & Co. KG

INVESTMENT:Warum investieren Sie in gerade in dieses Ziel?

Dr. Wolfgang Röhr: Wir haben sehr großen Handlungsbedarf im Bereich Krebs: Weltweit sterben mittlerweile jährlich 7,6 Millionen Menschen an dieser Krankheit, in Deutschland sind es aktuell über 5 Millionen Betroffene bei jährlich 450.000 Neuerkrankungen und 300.000 Todesfällen. Fast eine Million Patienten hiervon gelten als „austherapiert“, ihnen kann die Schulmedizin überhaupt nicht mehr helfen. Wenn die Prognosen stimmen, wird in 10 bis 15 Jahren jeder 10. Bundesbürger an Krebs erkrankt sein.
Hinzu kommt ein persönliches Schlüsselerlebnis: Meine Frau ist im Alter von 48 Jahren an Magenkrebs erkrankt - und wurde dann nach einer ergebnislosen Magen-OP einfach zum Sterben nach Hause entlassen. Ich weiß genau, was es bedeutet, wenn man anschließend keinen wirklich geeigneten Ort findet, an dem sich der Betroffene von den Strapazen erholen kann, und wo er alles an notwendiger medizinischer, psychologischer und pflegerischer Unterstützung finden kann, was er in dem Moment dringend benötigt. Eine konventionelle REHA Klinik kann einem zum Tode geweihten Menschen das in keinster Weise bieten. Sie können sich gar nicht vorstellen, was es bedeutet, eine Sterbende mit dieser Krankheit in Anwesenheit von vier noch nicht erwachsenen Kindern zu Hause bis zum Tode zu pflegen, ohne dabei nennenswerte Hilfe von denjenigen, die sich eigentlich darum kümmern müssten, zu erhalten. Und genau das passiert tagtäglich in Deutschland ganz sicher viele tausend Male – deswegen müssen wir hier und jetzt handeln!

Dr. Röhr

INVESTMENT: Wie ist die Wertentwicklung der Investments?

Dr. Wolfgang Röhr: Man muß fairerweise vorausschicken, das wir es in unserem Fall nicht mit einer Wertentwicklung im Sinne eines jederzeit erzielbaren Marktpreises zu tun haben, denn die ist bei keinem geschlossenen Fonds wirklich gegeben, sondern es sich um die Entwicklung eines „inneren“ Wertes handelt, der erst nach Ablauf, also frühestens nach 10 Jahren realisiert werden kann.
Der anfängliche Wertverlust der Beteiligung durch die „weichen“ Kosten der Anlaufphase beträgt bis einschließlich 2012 rd. 23 %, diese sind aber bis einschließlich 2015 über die erwartete Rendite wieder vollständig aufgeholt und im Grunde genommen durch den Substanzwert der Immobilie, der bei 90 % des Investments liegt, allzeit gedeckelt.
Die Prognoserechnung geht davon aus, das bis Ende der regulären Laufzeit 2020 eine in 2010 eingegangene Beteiligung in Höhe von 100.0 TEuro dann einen Abfindungswert von insgesamt 192.3 TEuro hat, wobei allerdings hiervon 66.0 TEuro bereits zur Ausschüttung gekommen sind, so dass ein Auszahlung von 126.3 TEURO verbleibt, deren Veräußerungsgewinnanteil in Höhe von 48,5 TEuro nach heutiger Rechtslage steuerfrei ist. Diese Wertentwicklung entspricht einer laufzeitdurchschnittlichen Jahresrendite von 8,4 % und basiert auf einem sehr konservativen Verkehrswertansatz nur des 10,5 fachen. Bei Zugrundelegung des zur Zeit marktüblichen 12,5 fachen der Nettokaltmiete würde sich eine Durchschnittsrendite von 11,5 % pro Jahr ergeben.

INVESTMENT: Wie ist die Krisenabsicherung der Anlagen gewährleistet?

Dr. Wolfgang Röhr: Bei uns sind über 90 % der Mittel in eine werthaltige Immobilie mit Standort in einer aufstrebenden und zukunftsträchtigen Ferienregion investiert. Die Einnahmen sind zu 100 % über die Leistungen der Kranken- und Pflegekassen abgesichert und, als Besonderheit im Hospizbereich, auch über die jährliche Anpassung der Tagessätze an die Kostenentwicklung vor inflationären Kostensteigerungen geschützt. Und das allerletzte, was möglichen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen zum Opfer fallen würde, sind die gesetzlich nach § 39a Satz 4 SGB V garantierten Leistungen zur stationären Hospizversorgung. Leider, muß man sagen, wird auch die Anzahl der betroffenen Krebspatienten immer weiter ansteigen, so dass die Auslastung auch im Krisenfall ganz sicher außer Frage steht.
Die nächste große Krise ist entweder die von vielen erwartende Inflation, oder aber eine ausgeprägte Deflation nach japanischem Vorbild. Im ersteren Fall würde die Wertentwicklung der Immobilie und der Erlöse mit nach oben ziehen und Anlegern damit einen optimalen Schutz vor der Geldentwertung bieten. Im letzteren Fall hingegen, einer Deflation, würden vor allem stabile Tagessätze und eine wirtschaftsunabhängige Bedarfssituation die negativen Folgen abfedern.
INVESTMENT: Warum sollte ein Investor bei Ihnen zeichnen?

Dr. Wolfgang Röhr: Ich sehe gleich 3 Gruppen von Investoren, die unbedingt bei uns mit dabei sein sollten. Zu der ersten Gruppe zähle ich diejenigen, für die Geld eine positive „Macht“ ist, und die mit ihrer positiven „Macht“ helfen wollen, unser Land zu modernisieren und die dringend notwendigen Veränderungen gerade auch im Gesundheitswesen mit herbeizuführen. Hier wäre vor allem die altruistische Motivation, etwas mit zu verändern, der ausschlaggebende Grund.
Des weiteren denke ich besonders an diejenigen unter uns, die sich bereits sozial, karitativ oder wohltätig engagieren, und die gerne auch einen Teil Ihres Vermögens für nachhaltige und ethisch wertvolle Projekte einsetzen würden, allerdings ohne es letztendlich hergeben bzw. die Kontrolle darüber verlieren zu wollen. Hierfür kommt entweder nur die aufwendige und komplizierte Gründung einer eigenen Stiftung oder aber ein Engagement bei Projekten wie dem unsrigen in Betracht.
Letztendlich sehe ich diejenigen vor mir, die leider Gottes zu der Gruppe der Krebspatienten gehören, die vielleicht schon seit Jahren gegen diese Krankheit kämpfen, und die sich über ihr Investment bereits einen festen Platz in unserer Villa Vitalia reservieren möchten, weil sie stets damit rechnen müssen, eines Tages diesen Kampf zu verlieren, und es sich dann zusammen mit ihrem Liebsten die letzten Monate noch einmal in einer schönen Umgebung mit bestmöglicher Betreuung so gut wie nur eben möglich gehen lassen wollen, um weit ab vom täglichen Trubel in Würde und Frieden voneinander Abschied nehmen zu können.